Clemens Kirsch Architektur

Fußgängerzone Wiener Neustadt

Ein subtil differenziertes Belagsmuster aus verschiedenfärbigen, kleinformatigen Betonplatten, integriert in das übergeordnete Gestaltungskonzept der Stadt bildet den „Grundtonus“ der Fußgängerzone. Streifen in 3 verschiedenen Grautönen wechseln in der Wiener Straße einander ab und formulieren ein fußläufiges Rückgrat in Nord-Südrichtung aus. Die angrenzenden Nebengassen werden farblich (zweifärbig) entsprechend ihrer Hierarchie abgestuft. Die Einmündung in den Johannes-von-Nepomuk Platz mit der Kirche St. Peter an der Sperr wird als erweiterter Platzraum aufgegriffen und integriert.

 

Baumpflanzungen in Verbindung mit konsumfreien Sitzgelegenheiten stärken die Aufenthaltsqualität. Eine lange Bank als Begegnungsort, ein bodenebenes Wasserspiel, schattenspendende Platanen werden angrenzend an den Johannes-von-Nepomuk Platz verortet. Ein durchgängiges taktiles Leitsystem, Sitzgelegenheiten, Fahrradständer und Abfalleimer ergänzen das infrastrukturelle Angebot.

Die Neupflanzung von hochstämmigen, rotblättrigen Judasbäumen (Cercis) schafft einen farblich unverwechselbaren Charakter in der Wiener Straße.­­

Verfahren

Wettbewerb 2017, 1. Preis

Ort

Wiener Neustadt, AT

Auftraggeber

Magistrat der Stadt
Wiener Neustadt

Planung

2017

Fertigstellung

2018

Nutzfläche

ca. 7.800 m²

Team

Clemens Kirsch, Lidia Manolova

Technische Planung

FCP

Visualisierung

ZOOM VP

Pläne

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